{"id":13,"date":"2010-01-01T13:51:55","date_gmt":"2010-01-01T13:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.persoenlichkeitsberatung.ch\/backstage\/?page_id=13"},"modified":"2011-10-24T09:47:33","modified_gmt":"2011-10-24T08:47:33","slug":"mehr-zum-thema","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.persoenlichkeitsberatung.ch\/?page_id=13","title":{"rendered":"Mehr zum Thema Farb- &#038; Stilberatung"},"content":{"rendered":"<h4>Die subjektiven Farbkl\u00e4nge und Ihr individueller Kleiderstil<\/h4>\n<p>Oder der schlechte Geschmack der anderen&#8230;<\/p>\n<p>M\u00f6gen Sie Apfelgr\u00fcn oder haben Sie eher eine Vorliebe zu Marineblau?<br \/>\nHaben Sie sich auch schon gefragt weshalb die Haut Ihres Freundes so geheimnisvoll schimmert, wenn er Gelborange tr\u00e4gt, in welchem Sie selbst aussehen, wie wenn Sie schlecht geschlafen und am Vorabend verdorbene Mayonnaise gegessen h\u00e4tten?<\/p>\n<p>Erinnern Sie sich an jenen Cashmere Pullover in diesem leicht vergrauten Blau, den Sie behutsam pflegten und bei dem Ihnen das Entsorgen so schwer fiel, obwohl er l\u00e4ngst jegliche Form verloren hatte? In diesen Momenten hatten Sie Kontakt zu ihrem subjektiven Farbenklang!<\/p>\n<p><strong>Kennen Sie ihren subjektiven Farbenklang?<\/strong><br \/>\nZu verdanken haben wir die Entdeckung der subjektiven Farbkl\u00e4nge Johannes Itten (1888 &#8211; 1967), Lehrer am Bauhaus in Weimar. Er sah, dass jeder Mensch ein ganz bestimmtes Farbenspektrum in seiner Ausstrahlung verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Bei einer Farbberatung lernen Sie Ihr eigenes Farbenspektrum kennen. Sie lernen dabei, wie Sie Ihre Ausstrahlung positiv unterst\u00fctzen k\u00f6nnen und Sie erfahren auch, weshalb unpassende Farben Sie fahl und m\u00fcde wirken lassen, also negativ beeinflussen. Sie lernen zudem, wie sie Ihre neuen Farben in Kombinationen gezielt einsetzen und mit ihrer bestehenden Garderobe verbinden k\u00f6nnen.<br \/>\nEine eigens f\u00fcr Sie zusammengestellte Farbpalette aus 24 unterschiedlichen Varianten, begleitet Sie von nun an auf Ihren Eink\u00e4ufen. Sie kaufen ab jetzt weniger, aber das Richtige!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/img\/pink\/farbundstil.farbpalette.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><a href=\"#simultan\">Simultan &#8211; und Sukzessiv Kontrast<\/a> zeigen, dass das nahe Umfeld (die Bekleidung) eine direkte Wirkung auf die Farbe der Haut und somit auf die physiologische und psychologische Befindlichkeit des Menschen hat. Durch das Tragen der subjektiven Farbkl\u00e4nge in der Bekleidung entsteht eine physikalische Farbklangverst\u00e4rkung, die Person schwingt mit (konstruktive Interferenz). Die St\u00e4rkung der Pers\u00f6nlichkeit bewirkt wiederum, dass diese bewusst auf ihrer echten und somit nat\u00fcrlichen Kommunikationsebene agiert, also ihr P.C.I. lebt. Durch das Tragen negativer Farbkl\u00e4nge entsteht eine destruktive Interferenz (gegenphasige Farbwellen l\u00f6schen sich aus), der Person wird Energie abgezogen, sie fl\u00fcchtet sich in Schutzmechanismen, wirkt auf ihr Gegen\u00fcber unecht, die Kommunikationsebene verschiebt sich diffus und verliert an Pr\u00e4gnanz.<\/p>\n<p><strong>Passt Ihr Kleiderstil zu Ihnen?<\/strong><br \/>\nVielleicht haben Sie sich auch schon gefragt weshalb das neue Kost\u00fcm bei ihrer Kollegin elegant mit deren Bewegungen mitschwingt, w\u00e4hrenddessen Sie darin wie in einem Korsett verpackt feststecken. Ist etwa der klassische Stil doch nicht das Richtige f\u00fcr Sie?<\/p>\n<p>Bei einer Stilberatung wird Ihr Auftreten, Ihre Gestik, Ihre K\u00f6rpersprache unter die Lupe genommen, wie Ihre Wertanspr\u00fcche, Ihre Lebensart und Ihr Umfeld. Ihre k\u00f6rperlichen Proportionen werden ausgemessen, Kleiderl\u00e4ngen, Kragen- und Ausschnittformen sind genauso Thema wie Stoffe, Muster, Accessoires, Frisuren und so weiter.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich zusammengestellte Stil ID beinhaltet Tipps und Tricks, wie Sie von nun an sicher und ungezwungen im richtigen Stilmix aus der aktuellen Mode schwelgen k\u00f6nnen. Sie kaufen ab jetzt weniger, aber das Richtige!<\/p>\n<h3>Mit Ihren Kleiderfarben und Ihrem Kleiderstil unterstreichen Sie bewusst und pr\u00e4gnant Ihr Pers\u00f6nlichkeitsprofil!<\/h3>\n<h3>Freuen Sie sich auf Ihre neu entdeckte Ausstrahlung!<\/h3>\n<p><em>* Literatur zum Thema: Itten Johannes: Kunst der Farbe, Otto Maier Verlag, Ravensburg, 1961.<\/em><\/p>\n<p>Lesen Sie \u00fcber <a href=\"?page_id=21\">Erfahrungen<\/a> nach einer Farb- &amp; Stilberatung.<\/p>\n<h3>Simultan und Sukzessiv-Kontrast<\/h3>\n<p>Farbe entsteht erst in unserem Auge und Gehirn und zwar folgenderma\u00dfen:<br \/>\n&#8222;Physiologisch sind f\u00fcr die Farbwahrnehmung die Zapfen der Retina (Netzhaut) zust\u00e4ndig. Die 3 Zapfentypen sind nicht gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber das Spektrum verteilt. Gr\u00f6\u00dfere Wellenl\u00e4ngen aktivieren die gelbgr\u00fcnen und die gelbroten Rezeptoren, kleinere die Blaurezeptoren. Durch die der Retina nachgeschalteten Nervenzellen reduziert sich jedoch (ohne lnformationsverlust) das 3- in ein 2-Kanal System (Vorteil h\u00f6here Verarbeitungsgeschwindigkeit). Diese 2 Kan\u00e4le erm\u00f6glichen kybernetisch (regelnd) 4 Farbqualit\u00e4ten: Rot- Gr\u00fcn im einen Kanal, Gelb- Blau im anderen (daher r\u00fchrt auch das Ph\u00e4nomen der Gegenfarben). Die beiden Kan\u00e4le arbeiten zusammen. Der Rot-Gr\u00fcn Kanal hat sein Maximum bei ca. 655nm, der Blau-Gelb Kanal bei ca. 575nm.<br \/>\n&#8222;Wenn wir einige Zeit ein gr\u00fcnes Quadrat betrachten und dann die Augen schlie\u00dfen, so erscheint uns im Auge als Nachbild ein rotes Quadrat. Betrachten wir ein rotes Quadrat, so sehen wir als Nachbild ein gr\u00fcnes Quadrat. Diesen Versuch k\u00f6nnen wir mit allen Farben machen, und wir werden feststellen, dass als Nachbild immer die Gegenfarbe erscheint. Das Auge (Gehirn) fordert oder erzeugt die Komplement\u00e4rfarbe. Es versucht selbstt\u00e4tig, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Am eindr\u00fccklichsten erleben Sie diesen Kontrast, wenn Sie ins Sonnenlicht schauen. Die tanzenden violetten Sterne, die sofort als Gegenfarbe erscheinen, beweisen den Sukzessiv-Kontrast. Der Versuch unten besteht darin, dass wir in eine reine Farbe ein ihr gleich helles, graues Quadrat stellen.\u00a0<strong>Dieses Grau wirkt auf Rot gr\u00fcnlichgrau, auf Orange bl\u00e4ulichgrau, auf Gelb violettgrau, auf Violett gelblichgrau, auf Blau orangegrau und auf Gr\u00fcn r\u00f6tlichgrau. Zu jeder Farbe erscheint das Grau anget\u00f6nt von der Komplement\u00e4rfarbe!<\/strong> Auch reine Farben haben die Tendenz, sich gegenseitig nach ihrem Komplement\u00e4r hin zu dr\u00e4ngen. Diese Erscheinung nennt man den Simultan &#8211; Kontrast. Der Sukzessiv &#8211; Kontrast und der Simultan &#8211; Kontrast beweisen, dass das Auge des Menschen nur dann befriedigt oder im Gleichgewicht ist, wenn das Komplement\u00e4rgesetz erf\u00fcllt ist&#8220;.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.persoenlichkeitsberatung.ch\/img\/groen\/farbdesign.13.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Simultan- und Sukzessiv-Kontrast zeigen, dass das nahe Umfeld einer Farbe eine Ausschlag gebende Wirkung auf eine Farbe hat. Selbst die Dynamik einer Form kann durch die Farbumgebung reduziert werden (s. Bsp. Nr.1) Die Wirkung des Simultan Kontrastes k\u00f6nnen wir ebenfalls in unserer Bekleidung nutzen!<\/p>\n<p><strong>Farbe und Material, Farbe und Form, Farbe und Umgebung, Farbe die auf die Umgebung wirkt, Umgebung die auf Farbe wirkt, sind Themen einer Farbgestaltung. <\/strong><\/p>\n<p><em>Literatur zum Thema: (Dtv-Atlas Psychologie 1992 : 111) .&#8220; (Itten, Kunst der Farbe Otto Maier Verlag, Ravensburg, 1961)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die subjektiven Farbkl\u00e4nge und Ihr individueller Kleiderstil Oder der schlechte Geschmack der anderen&#8230; M\u00f6gen Sie Apfelgr\u00fcn oder haben Sie eher eine Vorliebe zu Marineblau? 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